Die
Brustoperation Brustverkleinerung

Sie haben sich für den Eingriff entschieden
und der Operationstag ist gekommen. Nach der stationären Aufnahme
beziehen Sie Ihr Zimmer und führen meist noch ein Gespräch
mit Ihrem Facharzt für Plastische Chirurgie und mit dem zuständigen
Anästhesisten.
Es werden noch einmal eventuell offene
Fragen geklärt und entsprechend alle Unterlagen überprüft.
Erst wenn alle Unterlagen vollzählig sind, dann wird die Operation
durchgeführt.
Vor der Operation werden die Brüste
genau ausgemessen und der Schnittverlauf wird auf der Haut skizziert.
Dies dient als Grundlage für die Entfernung von Brustgewebe oder
Haut.
Krankenhausaufenthalt
Bei einer Brustverkleinerung wird
in den häufigsten Fällen ein stationärer Aufenthalt
von 1 bis 3 Tagen notwendig. So haben Sie die Sicherheit, dass
im Bedarfsfall schnell reagiert werden kann und Sie umfassend
betreut werden.
Auf Wunsch kann bei uns der Partner
oder eine Begleitperson gegen einen geringen Aufpreis mit im Zimmer
übernachten - oder wir vermitteln Ihnen eine entsprechende
Übernachtungsmöglichkeit für Ihre Begleitperson.
Die Operation selbst
Je nach Ihren persönlichen
Voraussetzungen und Ihrem gewünschten Zielergebnis wird die
entsprechende OP-Methode bereits im Beratungsgespräch ausgewählt.
Je nach gewählter OP-Methode und Erfahrung des Arztes dauert
der Eingriff zwischen 1 Stunde und 4 Stunden.
Teilweise operieren bei unseren
Partnern zwei Fachärzte für Plastische Chirurgie, so
dass die Operationszeit möglichst kurz und entsprechende
Gefahr von Komplikationen und Nebenwirkungen relativ niedrig gehalten
wird. Oftmals wird eine Brustverkleinerung auch mit anderen Operationen
(z. B. Bauchdeckenstraffung oder Bruststraffung kombiniert).
Bei der Brustverkleinerung gibt
es unterschiedliche Schnitttechniken, die je nach individuell
vorhandenen Hautmantel eingesetzt oder auch miteinander kombiniert
werden können:
- Hall-Findlay
- Benelli
- Lejour
Weiterhin muß im Inneren der
Brust die Struktur so aufgebaut werden, dass langfristig eine
möglichst natürliche Brustform zustande kommt. Hierbei
werden unterschiedliche Stile verwendet (kranialer, medizentraler
und interstorialer Stil).
Schnittführung und Narben
Je nach Ihren individuellen Voraussetzungen
und gewählter Operationstechnik werden möglichst narbensparende
Techniken eingesetzt. Hier eine kleine Auswahl an Schnittführungen:
-
Reduktion mit einer Narbe
um den Brustwarzenvorhof und einer senkrechten Narbe vom Brustwarzenhof
zur Unterbrustfalte
-
Reduktion mit einer Narbe
um den Brustwarzenvorhof und einer senkrechten Narbe vom Brustwarzenhof
zur Unterbrustfalte – aber mit einer Narbe in die Unterbrustfalte
umbiegend (L-förmig)
-
Reduktion mit einer Narbe
um den Brustwarzenvorhof und einer senkrechten Narbe vom Brustwarzenhof
zur Unterbrustfalte – aber mit liegend T-förmiger
Narbe
Jeder chirurgische Eingriff birgt ein Risiko von Komplikationen bzw.
Nebenwirkungen. Es können z. B. Nachwirkungen des Narkosemittels,
Infektionen der Wunde, Schwellungen, Blutungen, Schmerzen, etc. auftreten.
Darauf sollten Sie vorbereitet und hingewiesen werden. Aufgrund der
Narkosenebenwirkungen und der Gefahr der Nachblutung raten wir zu einem
stationären Aufenthalt, so dass die Gefahr der Komplikationen reduziert
und zugleich im Falle einer Komplikation eine schnelle Reaktion möglich
ist.
Nach der stationären Betreuung
werden durch die folgenden Nachschautermine eventuelle Störungen
der Wundheilung möglichst früh erkannt. Dadurch können
sie möglichst frühzeitig korrigiert bzw. schlimmere Komplikationen
vermieden werden.
Unsere auf das Thema Brustverkleinerung
spezialisierten Fachärzte für Plastische und Ästhetische
Chirurgie finden Sie in:
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